Xenophon-Sonderehrenpreis: Auszeichnungen auf dem Dressurviereck

Für den Xenophon-Sonderehrenpreis für pferdegerechtes und zielgerichtetes Reiten ging es Mitte Juni zum Dressurturnier des Reitclub Gut Keuschhof. Auch in diesem Jahr ließ es sich Xenophon-Geschäftsführer und Ausbilder Uwe Kröll nicht nehmen wieder persönlich vor Ort zu sein. Gemeinsam mit den anwesenden Richtern bewertete er das Abreiten für die Prüfung Nummer 2 und 5 – eine Dressurprüfung der Klasse L sowie eine Dressurprüfung der schweren Klasse.

Gutes Wetter und gutes Reiten: So lässt sich das Abreiten für die beiden Prüfungen in Köln-Marsdorf zusammenfassen. In der ersten Prüfung ging es früh los. Dabei fiel Uwe Kröll, der gemeinsam mit der anwesenden Richterin Sabine Türk das Abreiten begutachtete, die spätere Preisträgerin schnell ins Auge: Die für den RV Hebborner Hof startende Katharina Nasse mit ihrer Hannoveraner-Stute Belissa K. „Katharina zeichnete sich durch ihre ruhige und sehr gelungene Lösungsphase sofort aus. Sie setze ihre Arbeit setzte sich dann auch bis zum Start kontinuierlich, stets in nachvollziehbarer Anlehnung an die Richtlinien fort“, fasst Kröll zusammen. Und so gab es für Katharina Nasse im Rahmen der Siegerehrung nicht nur den vierten Platz aus den Händen der Richter, sondern auch die begehrte Xenophon-Siegerdecke von Uwe Kröll.

Xenophon-Auszeichnung für Josefine-Elisabeth Türk

In der zweiten Prüfung, in der der Xenophon-Ehrenpreis vergeben wurde, hatten insgesamt 29 Reiter ihre startbereitschaft erklärt – volle Konzentration war also bei Uwe Kröll gefragt. Hier stach eine alte Bekannte hervor. Vor gut drei Jahren hatte sie sich den Xenophon-Sonderehrenpreis schon einmal sicher können und überzeugte nun wieder auf dem Vorbereitungsplatz – nur mit einem anderen Pferd: Josefine-Elisabeth Türk mit dem 14-jährigen Latimer-Sohn Le Noir B 2. Auf dem Abreiteplatz zeigte sie ein harmonisches und fokussiertes Bild. Stets ruhig und gelassen und dennoch zielgerichtet mit feiner Anlehnung bereitete sie ihren Wallach vor. „Josefine-Elisabeth reitet stets mit feinster Anlehnung, die perfekt mit den treibenden Hilfen korrespondiert“, erklärt Uwe Kröll. Auch anwesende Richter bestätigten die Wahl der Preisträgerin als „genau die richtige Wahl“. In der Platzierung gab es in der Prüfung Rang sechs, und die Xenophon-Decke aus den Händen von Uwe Kröll. „Besonders freut uns, dass wir Josefine-Elisabeth zum zweiten Mal, aber mit unterschiedlichen Pferden ausgezeichnet haben. Das beweist ihre feine, reiterliche „Handschrift“ – ein Konzept, dass überzeugt“, ergänzt Uwe Kröll.

Unser Dank gilt an dieser Stelle dem Veranstalter. Auch in diesem Jahr war das Turnier wieder mit viel Liebe zum Detail umgesetzt. Wir freuen uns auf die nächsten 10 Jahre!

Mehr Informationen zum Xenophon-Sonderehrenpreis finden Sie hier.

Liebe Xenophon-Mitglieder,
liebe Freunde von Xenophon,

der Corona-Virus wirkt sich auch auf die Aktivitäten von Xenophon aus. Unser Vorstand hat in einem Brief Stellung genommen

Ihr Xenophon-Team