Herzlichen Glückwunsch, Martin Plewa!

Unser Mitglied des Aufsichtsrates feiert heute seinen 67. Geburtstag! Wir gratulieren und blicken auf sein (Pferde-)Leben. 

Bevor der gebürtige Vredener ins Trainer- und Ausbildungslager wechselte, zählte er selbst einmal zu den besten Vielseitigkeitsreitern Deutschlands. Ausgebildet von einigen der größten Pferdekennern seiner Zeit – wie beispielsweise Hans-Heinrich Brinkmann, Paul Stecken, Erich Philipp oder Max Habel – sammelte Plewa schon als Junior zahlreiche Siege und Platzierungen. So gewann er bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften jeweils Bronze in Dressur (1966) und Springen (1968). Seine Vielseitigkeitskarriere nahm mit einem sechsten Platz in der Einzelwertung der Europameisterschaften 1973 Fahrt auf. Im Jahr darauf holte er Mannschaftsbronze bei den Weltmeisterschaften.

Leiter der WRFS und zahlreiche Auszeichnungen

Später feierte Plewa in seiner 15-jährigen Amtszeit als Bundestrainer der deutschen Vielseitigkeitsreiter auch abseits des Pferderückens große Erfolge: So holte die deutschen Buschreiter mit ihm (und Horst Karsten) unter anderem Mannschaftsgold bei den Olympischen Spielen in Seoul 1988. Danach wechselte er in die Leitung der Westfälischen Reit- und Fahrschule in Münster (WRFS), die er 2015 an Jörg Jacobs übergab. Allerdings ist Plewa der WRFS noch immer als pädagogischer Leiter der Außenstelle des Bildungswerkes des LandesSportBundes NRW verbunden. Für seine Verdienste wurde ihm 2001 das Deutsche Reiterkreuz in Gold verliehen, 2006 erhielt er den Ehrentitel Reitmeister. 2014 zeichnete ihn der Pferdesportverband Westfalen mit der Fritz-Sümmermann-Plakette für besondere Verdienste im Sport und in der Ausbildung von Reitern, Fahrern und Voltigierern“ aus.

Gleichzeitig machte Martin Plewa sich einen Namen als Autor von Fachbüchern und Lehrfilmen und ist nicht erst seit Übernahme der Leitung der Westfälischen Reit- und Fahrschule in Münster im März 2001 ein gefragter Referent und Lehrgangsleiter. So ist er bereits seit der Gründung von Xenophon e.V. dem Verein aktiv verbunden und seit diesem Jahr sogar Mitglied unseres Aufsichtsrates.

Liebe Xenophon-Mitglieder,
liebe Fans von Xenophon,

wir sind empört über die Abschaffung der Dressur-Fußnoten, welche anlässlich der FEI-Generalversammlung Mitte November beschlossen wurde. Dies ist eindeutig die falsche Richtung – weg von pferdegerechten und klassisch ausgebildeten Pferden und Reitern, hin zu Spannungsgestrampel bzw. -getrampel.

Unser Vorstand hat sich in einer Stellungnahme zu den Ereignissen geäußert.

Herzliche Grüße
Ihr Xenophon-Team