Xenophon-Buschreiter in Luhmühlen erfolgreich

Die Busch-Promis unter den Xenophon-Mitgliedern haben mal wieder auf internationalem Parkett Werbung für die klassische Reiterei gemacht. Ganz vorne dabei war Reitmeisterin Ingrid Klimke, die mit ihren zwei Top-Pferden – der elfjährigen Hannoveraner-Stute FRH Escada JS und dem Helikon xx-Noble Champion-Sohn Horseware Hale Bob – ins niedersächsische Luhmühlen gereist war.

©Ingrid KlimkeFür die CCI4*-Tour hatte Klimke die Embassy-Lehnsherr-Tochter gesattelt. Unter den funkelnden Augen von Jürgen Stuhtmann, Züchter der eleganten Braunen, legte Klimke tolle Runden im Viereck und im Gelände hin. Im abschließenden Springen verteidigte das Paar, ihren Vorsprung. Der Lohn: Der erste 4*-Sieg für Klimke in Luhmühlen (32,7 Minuspunkte) – 56 Jahre nachdem auch ihr Vater Dr. Reiner Klimke hier den Pokal mit nach Hause nehmen durfte. Doppelolympiasieger, Vize-Weltmeister und Xenophon-Mitglied Michael Jung behauptete sich in dieser Prüfung mit La Biosthetique Sam FBW. Der Sohn des Vollblüters Stan the Man xx zeigte sich in hervorragender Form und blieb nach Bilderbuchrunden in der Dressur sowie im Gelände, auch im Parcours fehlerfrei. Am Ende heiß das Platz drei (34,2 Minuspunkte).

Die Drei-Sterne-Prüfung, gleichzeitig auch die Wertung für die Deutschen Meisterschaften, beendete Ingrid Klimke auf ihrem Top-Pferd Horseware Hale Bob mit Rang zwei (43,6 Minuspunkte). Jung hatte in dieser Prüfung hingegen etwas Pech: Nach einer feinen und lockeren Dressur-Runde mit der zehnjährigen Stute Fischer-Rocana startete die Stute gut in die Geländestrecke. Doch am zweiten Wasserkomplex stolperte die Braune Ituango xx-Tochter bei der Landung. Die zuletzt in Kentucky in der Viersterne-Vielseitigkeit siegreiche Stute tauchte erst mit den Nüstern und den Ohren unter Wasser, rappelte sich aber in letzter Sekunde wieder auf. Michael Jung balancierte den Beinahe-Sturz im Wasser akrobatisch aus und zog mit den Zügeln blitzartig die Notbremse. War der Ritt bis dorthin fehlerfrei, wäre ein Weiterritt denkbar zwar gewesen. Doch der 32-Jährige hob die Hand und gab auf. Jung erklärte seine Entscheidung damit, dass die Stute schon oft ihre Qualität bewiesen habe. Durch die Verweigerung sei ein Medaillenplatz in weite Ferne gerückt, weshalb er sich dazu entschied die Stute zu schonen.

Xenophon sagt: Herzlichen Glückwunsch!

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