Vom 17. bis 20. September 2026 feiert das Landesturnier Schleswig-Holstein und Hamburg in Bad Segeberg sein 75. Jubiläum. Mit dabei ist auch XENOPHON: Im Rahmen des Prix St. Georges wird unsere 2. Vorsitzende Karin Lührs den XENOPHON-Sonderehrenpreis für pferdegerechtes Abreiten vergeben.
Vier Tage lang wird der traditionsreiche Landesturnierplatz in Bad Segeberg zum Treffpunkt des Pferdesports. Rund 700 Reiterinnen und Reiter aus ganz Deutschland werden mit etwa 1.000 Pferden erwartet. Insgesamt stehen 49 Prüfungen von Klasse A bis S*** in Dressur und Springen auf dem Programm. Im Mittelpunkt stehen die Landesmeisterschaften von Schleswig-Holstein und Hamburg.
Zu den sportlichen Höhepunkten zählen der Große Preis von Schleswig-Holstein und die Grand Prix Kür. Abteilungswettkämpfe, das Flutlichtspringen der Reiterbünde am Samstagabend und eine Geländeprüfung im Ihlwald ergänzen das Programm.
Alle Informationen zum Jubiläum, zum sportlichen Programm und zum Rahmenprogramm gibt es auf der offiziellen Seite des Landesturniers beim Pferdesportverband Schleswig-Holstein.
XENOPHON schaut auf den Abreiteplatz
Für XENOPHON steht in Bad Segeberg eine Dressurprüfung besonders im Fokus: der Prix St. Georges.
Unsere 2. Vorsitzende Karin Lührs wird die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits bei der Vorbereitung ihrer Pferde beobachten. Denn während sich in der Prüfung die Blicke naturgemäß auf Lektionen, Noten und Platzierungen richten, beginnt gutes Reiten für XENOPHON schon lange vor dem Einreiten ins Viereck.
„Unser Ziel ist es, mit dem Sonderehrenpreis den Fokus vermehrt auf den Abreiteplatz zu lenken. Denn es geht auf dem Turnier nicht allein um die Prüfung selbst, sondern gerade auch um das zielgerichtete und pferdegerechte Abreiten, also die Vorbereitung. Sie entscheidet maßgeblich mit, mit welchem Gefühl Reiter und Pferd in die Prüfung gehen“, erklärt Karin Lührs.
Pferdegerechtes Reiten unabhängig von der Platzierung
Der XENOPHON-Sonderehrenpreis für pferdegerechtes Abreiten wird bereits seit 2008 auf ausgewählten Turnieren in Dressur, Springen und Vielseitigkeit vergeben. Rund 70 Reiterinnen und Reiter wurden bislang ausgezeichnet.
Bei der Auswahl geht es ausdrücklich nicht um die spätere Platzierung. Entscheidend ist der Umgang mit dem Pferd während der Vorbereitung: Wie wird es gelöst und gearbeitet? Ist das Abreiten seinem Alter und Ausbildungsstand angemessen? Werden ausreichend Pausen eingelegt? Wie geht der Reiter mit gelungenen Momenten und mit Fehlern um? Und entsteht insgesamt das Bild einer harmonischen, systematischen und pferdegerechten Vorbereitung?
Die Beurteilung orientiert sich an der Skala der Ausbildung, den Grundsätzen der klassischen Reitlehre und den Richtlinien der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Auch der anschließende Prüfungsritt wird einbezogen. Dabei geht es nicht um Fehlerfreiheit, sondern darum, ob die pferdegerechte Vorbereitung und das harmonische Zusammenspiel von Pferd und Reiter auch im Viereck erkennbar bleiben.
Mit dem Sonderehrenpreis möchte XENOPHON gutes Reiten sichtbar machen und Reiterinnen und Reiter auszeichnen, die auf dem Abreiteplatz ein positives Beispiel geben.
Wir freuen uns auf vier Tage Pferdesport in Bad Segeberg – und sind besonders gespannt, wer Karin Lührs im Prix St. Georges durch eine pferdegerechte und zielgerichtete Vorbereitung überzeugen wird.