Xenophon-Sonderehrenpreis beim Förderkreis Dressur Neuss: Von Lehrbüchern und Vertrauen

Ein Xenophon-Sonderehrenpreis reiht sich an den anderen: Ende Juli ging es für Xenophon zum Amateur-Dressurturnier des Förderkreis Dressur Neuss. Ort des Geschehens war die Anlage des PSV Klitzenhof in Kaarst-Büttgen. Trotz der vielen Arbeit, die ein solches Turnier mit sich bringt, verströmten die Organisatoren um Edda Huperts gute Laune und sorgten für  einen reibungslosen Ablauf. Besonders erfreulich: Der Xenophon-Sonderehrenpreis für pferderechtes und zielgerichtetes Abreiten macht Schule! Denn neben der begehrten Auszeichnung vergaben die Organisatoren noch weitere Ehrenpreise, beispielsweise für die beste Grußaufstellung, das beste Rückwärtsrichten und die beste B Note- in einer Kür – das freut uns sehr!

Mit Vertrauen und System zum Erfolg

Trotz Wind machte sich Xenophon-Geschäftsführer Uwe Kröll gegen 11.30 Uhr auf zum Abreiteplatz für die Prüfung 1 – einer Dressurprüfung der Klasse A. Insgesamt 37 Starter hatten für die Prüfung ihre Startbereitschaft erklärt. Doch ein Paar stieß insbesondere durch sein spürbares tiefes Vertrauensverhältnis und die korrekte Vorbereitung hervor: Die für den Förderkreis Dressur Neuss e.V. startende Eva Lünendonk und ihr 11-jähriger Reitpony-Wallach Notinghill R. „Das Paar fiel uns durch eine feine, beinahe unsichtbare Hilfengebung der Reiterin auf. Trotz vieler Pferde auf dem Abreiteplatz blieben Reiterin und Pferd stets locker und routiniert. Dies zeigte sich auch in dem systematischen Aufbau der Abreitephase“, fasst Kröll zusammen. Reichte es in der Prüfung selbst nicht für eine Platzierung, so gab es im Rahmen der Siegerehrung den begehrten Xenophon-Sonderehrenpreis für das Paar.

Gelbe Schleife und lehrbuchreifes Abreiten

Weiter ging es für Uwe Kröll mit der Dressurprüfung der Klasse M. Auch hier sah der Xenophon-Geschäftsführer und Pferdewirtschaftsmeister viele schöne Bilder auf dem Abreiteplatz. Ein Paar stieß Kröll allerdings schnell ins Auge. Die für den RSV Düsseldorf-Eller 1967 reitende Alexandra Terstappen und ihren 13-jährigen Roman Lifestyle-Sohn Romantico 28. Dabei zeichnete sich das Paar durch eine absolut zielgerichtete Vorbereitung aus: Nach ausgiebig Schritt am hingegebenen und langen Zügel, begann die Lösungsarbeit in fast immer erreichter Dehnungshaltung. Der Hannoveraner-Wallach suchte stets die Hand. Danach folgten lockere Lektionen in relativer Aufrichtung – immer im Takt, losgelassen und in korrekter Selbsthaltung. Regelmäßige Pausen rundeten das Bild ab. „Vorbildlich“, bringt es Uwe Kröll auf den Punkt. „Hier möchten wir auch den Trainern von Alexandra – Thomas Lahr auch Martin Krombach – ein großes Lob aussprechen! So sollte Abreiten aussehen.“ Und so gab es für das Paar nicht nur die verdiente gelbe Schleife, sondern auch noch den Xenophon-Sonderehrenpreis.

Herzlichen Glückwunsch!

Alle Ergebnisse des Turniers gibt es hier.